Im wilden Leben
Ungewohnte Entscheidungen, fremde Lebensentwürfe und mehr Freiheit: Distanz zum Alltag kann zeigen, welche Reaktionen wirklich zu dir gehören.
Erlebe eine faszinierende Visualisierung deines Spannungsfelds innerer und äußerer Brems- und Beschleunigungsfaktoren. Im YouLoggit Momentum Goal Game (YMGG) triffst du Entscheidungen in fiktiven Situationen, woraus sich deine unbewusste und bewusste Methode Ziele zu erreichen ableitet. Je authentischer du entscheidest, umso treffender und verblüffend hilfreicher kann die Simulation für dich sein.
Ein beendeter Test schaltet dir die YouLoggit Registrierung frei, du kannst dein Profil speichern und dich bei YouLoggit anmelden:
Mache YL zu deinem neuen Ende-zu-Ende-verschlüsselnden Messenger und lade Leute dazu ein. Logge deinen Weg zu Zielen in Tagebüchern. Finde neue Freunde, folge inspirierenden Menschen und teile deinen Content mit ausgewählten Personen. Entwickle dich gemeinsam mit Gleichgesinnten auf allen Ebenen weiter.
Registrierung und Nutzung der Hauptfunktionen sind kostenlos.
Diese Hinweise betreffen ausschließlich die Durchführung von Momentum. Für die spätere Erstellung und Nutzung eines YouLoggit Accounts gelten zusätzlich die allgemeine Datenschutzerklärung und die dort beschriebenen Verarbeitungen.
Verantwortlicher. Verantwortlich für die Verarbeitung ist die YouLoggit GmbH. Die vollständigen Kontaktdaten findest du in der allgemeinen Datenschutzerklärung.
Verarbeitete Daten. Momentum verarbeitet den von dir angegebenen Namen oder ein Pseudonym, die gewählte Figur, deine Antworten auf die Spielsituationen sowie die daraus berechneten Momentum-Facetten.
Zweck und Rechtsgrundlage. Die Daten werden verarbeitet, um das von dir ausdrücklich gestartete Momentum Goal Game durchzuführen, regelbasiert auszuwerten und dir das Ergebnis sowie die Nutzung des Gravity Goal Simulators bereitzustellen. Soweit diese Verarbeitung hierfür erforderlich ist, erfolgt sie auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Auswertung. Beim Abschluss des Spiels werden deine Antworten über eine verschlüsselte Verbindung an unseren Server übertragen. Dort erfolgt die inhaltliche Auswertung ausschließlich automatisiert durch einen von Maxim Szenessy entwickelten, regelbasierten Algorithmus. Dabei entsteht dein Momentum-Bild aus den berechneten Facetten. Es werden keine KI-Modelle zur inhaltlichen Bewertung eingesetzt und Momentum trifft keine automatisierten Entscheidungen mit rechtlicher oder vergleichbar erheblicher Wirkung.
Speicherdauer. Während eines noch nicht abgeschlossenen Spiels werden Name, Figur und bisherige Antworten für höchstens 36 Stunden lokal auf deinem Gerät gespeichert. Die einzelnen Antworten werden nach Abschluss und Auswertung des Spiels nicht dauerhaft auf unserem Server gespeichert. Das berechnete Ergebnis mit Name, Figur und Facetten kann für bis zu 30 Tage lokal auf deinem Gerät gespeichert werden.
Übernahme in einen YouLoggit Account. Die lokale Nutzung von Momentum und die Speicherung eines Ergebnisses in einem YouLoggit Account sind getrennte Vorgänge. Erst wenn du dich ausdrücklich dafür entscheidest, dein Momentum-Ergebnis in deinen Account zu übernehmen, werden die dafür benötigten Facetten deinem Benutzerkonto zugeordnet.
Hosting im Testbetrieb. Momentum wird derzeit im IONOS Webhosting betrieben. Mit der IONOS SE besteht eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung. Die eingesetzte Webhosting-Infrastruktur befindet sich in Deutschland; IONOS gibt für Webhosting außerdem an, dass Website-Besucherdaten nicht in Drittstaaten außerhalb der Europäischen Union übertragen werden.
Deine Rechte. Dir stehen die gesetzlichen Datenschutzrechte insbesondere auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Einschränkung der Verarbeitung sowie gegebenenfalls Datenübertragbarkeit und Beschwerde bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu. Weitere Informationen findest du in der allgemeinen Datenschutzerklärung.
Momentum dient ausschließlich der freiwilligen Selbstreflexion und Orientierung. Die Ergebnisse beruhen auf deinen Angaben und einem von Maxim Szenessy entwickelten, regelbasierten Näherungsmodell.
Momentum ist keine medizinische, psychologische oder klinische Diagnose und keine Therapie-, Gesundheits-, Risiko- oder professionelle Eignungsbeurteilung. Die dargestellten Facetten und Simulationen sind Modellinterpretationen und können individuelle Verhaltens- und Entscheidungstendenzen nur näherungsweise beschreiben.
Nutze Momentum nicht als alleinige Grundlage für wichtige gesundheitliche, berufliche, finanzielle oder rechtliche Entscheidungen. Wenn eine Entscheidung fachliche Beratung erfordert, ersetzt Momentum diese Beratung nicht.
YouLoggit übernimmt keine Gewähr dafür, dass Ergebnisse vollständig oder für deinen individuellen Einzelfall zutreffend sind. Gesetzlich zwingende Haftungsansprüche bleiben unberührt.
Ungewohnte Entscheidungen, fremde Lebensentwürfe und mehr Freiheit: Distanz zum Alltag kann zeigen, welche Reaktionen wirklich zu dir gehören.
Alltagssituationen aus deiner eigenen Perspektive. Entscheidungen, Druck, Chancen und Reaktionen so, wie du sie selbst erleben würdest.
Versetze dich zurück in deine Schulzeit und erlebe dieselben Situationen aus wechselnden Rollen. So werden Muster sichtbar, die aus deiner gewohnten Perspektive leicht verborgen bleiben.
Verantwortung, Druck, Zusammenarbeit und Hierarchien verändern, wie wir entscheiden. Erlebe, was unterschiedliche Rollen in dir auslösen.
Vertraute Konflikte sehen anders aus, wenn du die Seite wechselst. Erlebe Erwartungen, Nähe und Verantwortung aus mehreren Blickwinkeln.
Diese Profile sind bewusst zugespitzte Stereotype, die die Möglichkeiten des Simulators zeigen. Sie sollen keine psychologische Beurteilung sein. Die Profilbilder wurden mit KI generiert.
Du öffnest deine Jahresabrechnung: knapp 600 Euro Nachzahlung. Laut Rechnung hast du deutlich mehr Strom verbraucht als im Vorjahr, obwohl sich bei dir eigentlich nichts Wesentliches verändert hat. Deinen aktuellen Zählerstand kannst du ablesen, mit Stromabrechnungen kennst du dich aber kaum aus. Was tust du?
Auf Handy, Laptop und zwei Festplatten liegen inzwischen rund 30.000 Fotos. Viele sind doppelt, manche liegen nur auf einem Gerät und eigentlich wolltest du das Chaos schon seit Jahren einmal aufräumen. Jetzt wird auch auf deinem Handy der Speicher knapp. Was machst du?
Seit acht Wochen trainierst du für einen 10-Kilometer-Lauf. Seit drei Wochen verbessert sich deine Zeit kein bisschen. Am Freitag laden dich Freunde spontan zu einem Wochenendtrip ein; am Samstagmorgen steht eigentlich dein langer Trainingslauf an. Wie entscheidest du dich?
Für die Oberstufe willst du Geschichte als Leistungskurs wählen. Deine Eltern halten das für eine schlechte Entscheidung und üben fast unerträglichen Druck auf dich aus. Sie fordern, dass du stattdessen Biologie nimmst. Bis Freitag musst du den Wahlzettel abgeben. Wie gehst du damit um?
Eine Bekannte nimmt dich mit zu ihrem Malkurs. Heute sind Aquarelle dran. Dein erstes Aquarell erntet großes Lob, während das deiner Bekannten kaum Beachtung findet. Was löst das in dir aus?
Du bist mit vier Freunden in einem Escape Room. Noch 20 Minuten bleiben. Auf dem Tisch liegen ein Zahlenschloss, eine Karte mit Symbolen und mehrere Zettel. Einer glaubt, bei den Symbolen eine Spur gefunden zu haben, zwei diskutieren über das Schloss und jemand möchte einen Hinweis vom Spielleiter holen. Was tust du?
Nach einem Rohrbruch steht Wasser in deinem Keller. Mehrere Kartons mit Fotos, Unterlagen, Büchern und anderen Dingen sind bereits feucht. Drei Personen aus dem Haus kommen spontan zum Helfen, scheinen aber nur untätig herumzustehen. Der Hausmeister sagt, dass ihr ungefähr eine halbe Stunde habt, bevor das Wasser weiter steigt. Wie organisierst du die Zeit?
Du hast dir heute freigehalten, um für deine morgige Prüfung ein letztes Mal den Stoff zu üben. Du willst dich wirklich vorbereitet fühlen. Ein guter Freund meldet sich und benötigt dringend mehrere Stunden Unterstützung. Wie entscheidest du dich?
Morgen früh präsentiert ihr zu viert ein wichtiges Projekt. Du hast zugesagt, am Abend vorher alle Folien zusammenzuführen und die Präsentation fertigzumachen. Nach einer extrem anstrengenden Woche sitzt du um 22 Uhr davor und merkst: Du bist völlig erschöpft. Eine andere Person aus der Gruppe könnte übernehmen, müsste sich aber kurzfristig einarbeiten. Was tust du?
Eine Idee verfolgt dich schon länger. Heute hast du unverhofft etwas Zeit, dich konkret mit der Umsetzung zu beschäftigen. Es ist jedoch nicht genug Zeit, um die Idee perfekt auszuarbeiten. Was tust du?
Auf dem Geburtstag eines Freundes fällt kurz vor den geplanten Reden die Tonanlage aus. Ein Techniker ist nicht erreichbar. Du kennst die Grundlagen, aber nicht dieses Mischpult. Ein anderer Gast sagt, dass er früher öfter mit Veranstaltungstechnik gearbeitet hat, kennt dieses Gerät aber ebenfalls nicht. Was tust du?
Du möchtest seit Monaten Spanisch lernen, weil du im nächsten Jahr mehrere Wochen durch Südamerika reisen willst. Eigentlich macht dir das Lernen Spaß. Trotzdem gewinnen fast jeden Abend Nachrichten, Termine und Kleinkram - und wieder ist ein Monat vergangen. Was passiert mit deinem Vorhaben?
Für den Geburtstag eines Freundes hast du Restaurant, Bowling und später eine Bar organisiert. Doch die Gruppe ändert spontan den Plan, ihr verliert euch zwischendurch aus den Augen und die Barreservierung verfällt. Am Ende finden sich alle an einem Imbiss wieder. Alle hatten einen tollen Abend - besonders das Geburtstagskind wirkt glücklich und dankbar. Wie geht es dir damit?
Du stellst abends ein kurzes, lustiges Video von einem misslungenen Kuchen online und denkst dir nichts weiter dabei. Am nächsten Morgen hat es über 100.000 Aufrufe. Zwischen viel Lob stehen Spott, persönliche Kommentare und ständig neue Zahlen. Was zieht deine Aufmerksamkeit zuerst an?
Für ein Straßenfest in deiner Nachbarschaft hast du zugesagt, eine Stunde am Kuchenstand zu helfen. Als du ankommst, ist die verantwortliche Person krank und man bittet dich, den Stand bis zum Abend zu übernehmen. Danach hattest du bereits etwas Eigenes geplant. Wie entscheidest du dich?
Du koordinierst mit mehreren Freunden ein gemeinsames Abendessen für 20 Gäste. Zwei sehr erfahrene Hobbyköche geraten eine Stunde vor Beginn heftig darüber aneinander, welches Gericht jetzt Priorität hat. Beide erwarten, dass du entscheidest, und die anderen hören inzwischen nur noch zu. Was tust du?
Dein Vater wird am Knie operiert und braucht danach für etwa sechs Wochen regelmäßig Hilfe im Alltag. Fast gleichzeitig bietet man dir einen lukrativen Freelance-Job mit temporärer Unterkunft in einer anderen Stadt an. Ein Teil der Hilfe ließe sich organisieren, aber nicht alles. Auch will dein Vater keine Fremden im Haus. Wie gestaltest du die nächsten Wochen?
Du arbeitest seit Jahren an einem Projekt, für das dein Herz schlägt, und arbeitest viele Details selbst liebevoll aus. Dein Chef erledigt inzwischen fast alles mit KI und hält deine Arbeitsweise für nicht mehr zeitgemäß. Er sagt dir offen: Wenn du sie nicht deutlich änderst, will er sich von dir trennen. Wie reagierst du?
Du planst seit Wochen deinen Geburtstag mit 25 Gästen. Zwei Tage vorher ruft das Lokal an: Wegen eines Wasserschadens bleibt es geschlossen. Einige Gäste haben bereits Hotelzimmer oder Zugtickets gebucht. Was tust du?
Auf einer Hochzeit mit rund 70 Gästen fällt kurzfristig die Person aus, die durch den Abend führen sollte. Die Braut fragt dich, ob du übernehmen kannst. Vor Menschen zu sprechen traust du dir grundsätzlich zu, aber so etwas hast du noch nie gemacht - und in 90 Minuten beginnt das Programm. Wie entscheidest du dich?
In 90 Minuten beginnt ein Vorstellungsgespräch, das dir wichtig ist. Beim Anziehen entdeckst du einen Fleck auf dem einzigen Hemd, das du dafür vorgesehen hast, die Bahn-App meldet Verspätungen und ein Dokument, das du mitnehmen wolltest, ist nicht dort, wo du es erwartet hast. Was tust du zuerst?
In zehn Tagen spielst du bei einem kleinen Konzert ein Klavierstück, das du seit Wochen übst. Grundsätzlich kannst du es, aber zwei schwierige Passagen brechen dir unter Druck noch regelmäßig weg. Deine Klavierlehrerin sagt, du könntest problemlos auf ein leichteres Stück wechseln. Wenn du dieses Stück wirklich sicher spielen willst, müsstest du in den kommenden Tagen deutlich mehr üben und dafür anderes zurückstellen. Wie gehst du damit um?
Du lädst ein Foto, auf das du besonders stolz bist, in eine große Online-Fotogruppe hoch. Viele Mitglieder loben gerade die Stimmung, die dir selbst wichtig war. Später schreibt ein erfahrener Fotograf öffentlich darunter, genau diese Wirkung sei kitschig und technisch schwach. Was macht das mit dir?
Du organisierst mit vier Freunden einen Spendenlauf für ein Tierheim. Einer will möglichst viel Geld sammeln, einer vor allem Reichweite in sozialen Medien, einer einen lockeren Tag mit Freunden und einer unbedingt einen sportlichen Wettbewerb daraus machen. Beim zweiten Treffen zieht jeder in eine andere Richtung. Wie führst du die Gruppe weiter?
Du gestaltest ein Fotobuch zum Hochzeitstag deiner Eltern. Eine befreundete Designerin sieht deinen Entwurf, gibt dir sehr konkretes Feedback und bietet an, einige der wichtigsten Seiten komplett neu zu gestalten. Du schätzt ihr Können, möchtest aber, dass das Buch am Ende noch wirklich deins ist. Wie reagierst du?
Bei einer Vereinsrunde schlägst du vor, im Sommer ein größeres Fest zu organisieren. Noch bevor du deinen Plan zu Ende erklären kannst, sagt jemand vor allen anderen: „Du überschätzt dich. Das kriegst du doch nie organisiert.“ Für einen Moment wird es still. Was passiert in den ersten Sekunden bei dir?
Du hast dir vorgenommen, dieses Jahr zwölf Weihnachtsgeschenke selbst zu machen. Zehn Tage vor Weihnachten sind erst drei fertig. Für die übrigen brauchst du deutlich länger als gedacht. Du könntest einen Teil einfach kaufen - eigentlich war dir aber wichtig, dass alle etwas Selbstgemachtes bekommen. Was machst du?
Seit Jahren möchtest du einmal mehrere Monate in Japan leben und dort intensiv Japanisch lernen. Jetzt bekommst du kurzfristig einen günstigen Platz in einem dreimonatigen Sprachkurs und könntest deine Wohnung untervermieten. Dafür müsstest du Ersparnisse einsetzen, unbezahlte Zeit nehmen und anderes zurückstellen. Wie entscheidest du dich?
Du versuchst seit einiger Zeit, ein eigenes Projekt aufzubauen. Für den nächsten Schritt brauchst du Kontakte, Zugang zu bestimmten Möglichkeiten oder Menschen, die mitziehen. Bisher winken fast alle ab oder halten die Idee für unrealistisch. Dann bietet dir ausgerechnet eine gut vernetzte Person Unterstützung an. Sie könnte Türen öffnen und weitere Leute ins Boot holen. Im Gespräch entsteht bei dir aber immer stärker das Gefühl, dass diese Hilfe später eine Gegenleistung kosten könnte - ohne dass die Person offen sagt, was sie erwartet. Wie gehst du damit um?
Seit vielen Monaten arbeitest du neben deinem normalen Alltag an einem anspruchsvollen persönlichen Projekt, das dir sehr wichtig ist. Dafür gehen viele Abende und Wochenenden drauf. In letzter Zeit sagen dir zwei Freunde unabhängig voneinander, dass sie dich vermissen und gemeinsame Zeit fast immer hinter dem Projekt zurücksteht. Du willst das Vorhaben nicht einfach aufgeben, merkst aber, dass die Situation zwischen euch inzwischen spürbar ist. Was tust du?
Ein Stadttheater sucht für ein großes Bürgerprojekt Laiendarsteller. Du möchtest unbedingt mitmachen. Das Casting ist erst in vier Monaten, und bis dahin müsstest du regelmäßig an einem Monolog und deiner Stimme arbeiten. Deine Mutter, ehemalige Schauspielerin, hält deine Chancen für gering und sagt immer wieder, dass du dir den Aufwand wahrscheinlich sparen kannst. Was macht diese Ungewissheit mit deinem Einsatz?
Du sitzt im Zug zu einem Tagesausflug, auf den du dich seit Wochen freust. In der Familiengruppe schreibt jemand, dass das Handy deines Großvaters nicht mehr funktioniert. Er ist über Festnetz erreichbar und es geht ihm gut, aber ohne Nachrichten fühlt er sich abgeschnitten. Mehrere schreiben: „Heute müsste wirklich jemand zu ihm fahren.“ Dich bittet niemand direkt. Was tust du?
Du arbeitest gern in deinem bisherigen Aufgabenbereich. Unerwartet bietet man dir an, ein deutlich größeres Projekt zu übernehmen. Damit verbunden wären mehr Gehalt, ein offizieller Titel und deutlich mehr Einfluss. Gleichzeitig müsstest du Ergebnisse regelmäßig vor der Geschäftsleitung präsentieren und wärst für Erfolg oder Misserfolg klar erkennbar verantwortlich. Fachlich traust du dir die Aufgabe grundsätzlich zu. Was löst das Angebot zuerst bei dir aus?
Du hast dich selbstständig gemacht und teilst dir ein neues Büro mit drei anderen Personen: einem Paar und einer weiteren selbstständigen Person. Anfangs klang das vielversprechend - gemeinsame Räume, geteilte Kosten und vielleicht sogar gegenseitige Aufträge. Doch schon bei der Einrichtung gehen die Vorstellungen weit auseinander. Das Paar möchte einen einheitlichen, repräsentativen Stil, die andere Person will möglichst wenig Geld ausgeben und vieles gebraucht kaufen. Dir selbst sind einige Dinge ebenfalls wichtig. Nach mehreren Diskussionen ist klar: Wenn ihr jede einzelne Entscheidung gemeinsam treffen wollt, wird es schwierig. Wie gehst du damit um?
Seit zehn Jahren verbringst du ein langes Wochenende mit demselben Freundeskreis auf demselben Festival. Dieses Jahr möchtest du die freien Tage erstmals für dich allein nutzen und ans Meer fahren. Als du davon erzählst, reagieren mehrere enttäuscht: „Das ist unsere Tradition. Ohne dich ist es nicht dasselbe.“ Die Unterkunft für das Festival müsste jetzt gebucht werden. Wie entscheidest du dich?
In drei Wochen hast du deine theoretische Führerscheinprüfung und hast dir über mehrere Abende Lernzeit eingeplant. Ein Freund, der die Prüfung vor Kurzem bestanden hat, meint, einmal Durchlesen hätte bei ihm genügt. Du sollst lieber mit in den Club kommen - „wird bestimmt lustig!“. Wie gehst du mit deiner Planung um?
Es ist später Frühling und du hast das Spazierengehen für dich entdeckt. Von allen Seiten umschmeicheln honigartige Düfte deine Seele und du genießt einfach nur die Ruhe, denn selbst die Straßen sind leer. Alle atmen auf, weil es endlich wärmer wird.
An einer blühenden Ligusterhecke bleibst du stehen und nimmst den Duft mit geschlossenen Augen in dein Herz auf. Dabei hattest du nicht bemerkt, dass hinter der Hecke eine ältere Dame in ihrem Garten steht. Sie spricht dich an und es entsteht ein überaus freundliches Gespräch über Blütendüfte.
Nach und nach fällt dir auf, dass sie die Arbeit in ihrem Garten nicht mehr bewältigen kann. Aus dem Haus ertönt die Stimme eines Greises, der seine Frau reinruft. Seine Stimme erinnert dich an deinen Großvater.
Du bist verliebt in Rika. Nachdem du sie auf dem Handy deines Freundes gesehen hast, kannst du an nichts anderes mehr denken, als ihr irgendwie näher zu kommen. Es wäre ganz einfach, denn sie ist die Freundin einer Bekannten. Du müsstest nur irgendwie aktiv werden und ein zufälliges Treffen forcieren, aber allein der Gedanke, ihr gegenüberzustehen, raubt dir sämtlichen Mut.
Es ist schon Winter geworden, denn wochenlang geht das schon so. Mittlerweile wissen es sowieso schon alle und vermutlich auch Rika selbst.
Als du mit Freunden unterwegs bist, seht ihr sie plötzlich mit ein paar Leuten in ein Café gehen. Deine Freunde nötigen dich, jetzt endlich aktiv zu werden. Was machst du?
Beschreibt, wie stark du darauf vertraust, durch dein eigenes Handeln etwas bewirken zu können. Beispiel: Bei einem schwierigen Vorhaben denkst du eher "Ich kann einen Weg finden" als "Das liegt ohnehin nicht in meiner Hand".
Beschreibt dein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und darin, fehlendes Wissen oder Können ausreichend schnell aufzubauen. Beispiel: Bei einem unbekannten Werkzeug traust du dir zu, dich einzuarbeiten, statt die Aufgabe sofort abzugeben.
Beschreibt, wie leicht du vom Nachdenken ins konkrete Tun kommst. Beispiel: Aus einer Idee wird noch heute ein erster Entwurf, ein Anruf oder ein anderer kleiner Startschritt.
Beschreibt, wie konsequent du ein Ziel über längere Zeit weiterverfolgst, auch wenn der Fortschritt langsam ist. Beispiel: Ein Trainingsplateau führt nicht automatisch dazu, dass du das Vorhaben aufgibst.
Beschreibt, wie gut du Enttäuschungen, Fehler und Rückschläge aushältst, ohne das Ziel vorschnell abzuwerten oder abzubrechen. Beispiel: Ein misslungener Versuch wird eher zur Information für den nächsten Versuch als zum Endpunkt.
Beschreibt, wie gut du Strategie und Vorgehen ändern kannst, wenn sich Bedingungen verändern. Beispiel: Fällt ein wichtiger Teil deines Plans weg, suchst du einen neuen Weg, statt nur am ursprünglichen Ablauf festzuhalten.
Beschreibt, wie stark ein Ziel aus eigenem Interesse, Sinn oder persönlicher Bedeutung trägt. Beispiel: Du arbeitest weiter an etwas, weil es dir selbst wichtig ist - auch wenn niemand zusieht oder dich dafür belohnt.
Beschreibt, wie stark äußere Anreize wie Anerkennung, Status, Wettbewerb oder eine konkrete Belohnung deine Motivation verstärken. Beispiel: Eine öffentliche Challenge oder ein sichtbares Ergebnis kann dir zusätzlichen Schub geben.
Beschreibt, wie gut du dein eigenes Handeln mit anderen abstimmst und gemeinsame Lösungen entwickelst. Beispiel: In einer Gruppe verteilst du Aufgaben so, dass unterschiedliche Stärken sinnvoll zusammenwirken.
Beschreibt, wie leicht du Unterstützung annehmen kannst, ohne sie als Verlust von Selbstständigkeit oder Kompetenz zu erleben. Beispiel: Bei einer schwierigen Aufgabe nutzt du das Wissen einer erfahrenen Person, statt alles allein lösen zu müssen.
Beschreibt, wie gut du Aufgaben und Verantwortung an andere übertragen kannst und dabei akzeptierst, dass sie möglicherweise anders vorgehen als du. Beispiel: Du gibst einen klar abgegrenzten Teil eines Projekts vollständig ab, statt jeden Schritt selbst zu kontrollieren.
Beschreibt, wie gut du Orientierung geben, Entscheidungen herstellen und andere für ein gemeinsames Ziel aktivieren kannst. Beispiel: Wenn eine Gruppe feststeckt, formulierst du einen nächsten Schritt und bringst die Beteiligten wieder ins Handeln.
Beschreibt, wie gut du eigene Zeit, Energie und Prioritäten gegenüber Erwartungen anderer schützen kannst. Beispiel: Du kannst eine Bitte ablehnen oder begrenzen, wenn sie ein wichtiges eigenes Ziel gefährdet.
Beschreibt, wie handlungsfähig du bei Widerspruch, Kritik und offenen Meinungsverschiedenheiten bleibst. Beispiel: Du kannst eine kontroverse Entscheidung vertreten, ohne den Konflikt unbedingt vermeiden oder persönlich gewinnen zu müssen.
Beschreibt, wie stark mögliche Zustimmung, Kritik oder Ablehnung durch andere deine Entscheidungen beeinflussen. Beispiel: Eine gute Idee kann an Zugkraft verlieren, wenn du erwartest, dafür öffentlich kritisiert zu werden.
Beschreibt, wie stark empfundene Verpflichtungen gegenüber anderen dein eigenes Ziel überlagern können. Beispiel: Du gibst eigene Vorhaben wiederholt auf, weil du dich sonst schuldig fühlst, obwohl andere Lösungen möglich wären.
Beschreibt die Tendenz, eigene Bedürfnisse, Erholung oder Ressourcen zugunsten eines Ziels oder anderer Menschen weit zurückzustellen. Beispiel: Du arbeitest dauerhaft über deine Belastungsgrenze, weil das Vorhaben für dich wichtiger erscheint als die eigenen Reserven.
Beschreibt, wie stark ein Ergebnis perfekt, vollständig oder unter eigener Kontrolle sein muss, bevor du dich damit wohlfühlst. Beispiel: Du investierst viel zusätzliche Zeit in Details oder gibst Aufgaben ungern ab, obwohl eine gute Lösung bereits reichen würde.
Beschreibt, wie stark die Möglichkeit eines Scheiterns Start, Risiko oder Entscheidungen erschwert. Beispiel: Du bereitest dich immer weiter vor, weil ein sichtbarer Fehlversuch schwerer wiegt als die Chance, durch einen frühen Versuch zu lernen.
Beschreibt, ob Erfolg selbst unangenehme Folgen auslösen kann - etwa Aufmerksamkeit, Erwartungen oder öffentliche Bewertung. Beispiel: Du möchtest mit etwas erfolgreich sein, fühlst dich aber gleichzeitig unwohl bei dem Gedanken, dadurch stark sichtbar zu werden.
Beschreibt, wie schwer es dir fällt zu handeln, solange wichtige Informationen oder der Ausgang noch offen sind. Beispiel: Du wartest lieber auf zusätzliche Sicherheit, obwohl eine Entscheidung unter Unsicherheit längst möglich wäre.
Beschreibt, wie stark feste innere Regeln und Überzeugungen deine möglichen Handlungswege einengen. Beispiel: Gedanken wie "So muss man das machen" oder "Das darf ich nicht" können Alternativen blockieren, selbst wenn sich die Situation verändert hat.
Beschreibt, wie realistisch du Zeit, Ressourcen, Abhängigkeiten und mögliche Störungen in deine Planung einbeziehst. Beispiel: Ein Projektplan enthält nicht nur den Idealfall, sondern auch Puffer für Arbeit, die erfahrungsgemäß länger dauert.
Beschreibt, wie passend du die Schwierigkeit einer Aufgabe im Verhältnis zu deinen Fähigkeiten einschätzt. Beispiel: Du erkennst, ob eine Herausforderung Übung, zusätzliche Hilfe oder tatsächlich einen anderen Plan verlangt.
Beschreibt, wie stark du davon ausgehst, dass dein eigenes Verhalten den Ausgang einer Situation beeinflussen kann. Anders als beim Kompetenzvertrauen geht es hier weniger um "Kann ich das?" und mehr um "Macht mein Handeln für das Ergebnis einen Unterschied?".
Beschreibt, wie klar du zwischen konkurrierenden Aufgaben und Zielen entscheiden kannst. Beispiel: Wenn gleichzeitig zehn Dinge wichtig wirken, erkennst du, welche zwei heute wirklich den größten Unterschied machen.
Beschreibt, welchen Aufwand, Verzicht oder Preis du für ein wichtiges Ziel bewusst zu tragen bereit bist. Beispiel: Du akzeptierst vorübergehend weniger Freizeit für ein Vorhaben - ohne den Preis mit dem Wert des Ziels zu verwechseln.
Antrieb und Verbindlichkeit
Soziale Zielkompetenzen
Innere Bremsen
Realitätsprüfung und Selbststeuerung